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Verkehr

Petition: U5 nach Freiham weiterplanen statt aufschieben

Eine Petition auf change.org fordert, die Verlängerung der U5 nach Freiham ohne vermeidbare Verzögerungen weiterzuplanen. Gestartet hat sie am 17. Oktober 2026 Marija Schopohl (CSU München), Mitglied des Bezirksausschusses 22 (Aubing-Lochhausen-Langwied). Bis zum 20. Oktober kamen mehr als 1.400 Unterschriften zusammen.

Adressiert ist die Petition an den Oberbürgermeister, die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und den Münchner Stadtrat. Die Stadt soll die Finanzierung gemeinsam mit dem Bund und dem Freistaat Bayern vorantreiben, damit kein langfristiger Planungsstillstand entsteht.

Eine Straßenbahn als Ersatz für die U5 lehnt die Petition ausdrücklich ab. Im gemeinsamen Straßenraum könnten Konflikte mit dem Autoverkehr, Kreuzungen und Ampelschaltungen die Reisezeit und Zuverlässigkeit beeinflussen. Die Verkehrssituation im Münchner Westen sei schon heute angespannt, zusätzliche Belastungen auf der Bodenseestraße und an den angrenzenden Kreuzungen sollen vermieden werden.

Außerdem fordert die Petition einen transparenten Zeitplan und eine offene Darstellung der bisherigen Investitionen, der genehmigten Mittel sowie der erwarteten Bau-, Betriebs- und Folgekosten. Der Ausbau der S-Bahn-Verbindungen und die angekündigten Expressbusse sollen in eine abgestimmte Gesamtplanung einfließen. Die Öffentlichkeit soll regelmäßig über Planungsstand, Finanzierung und die nächsten Entscheidungsschritte informiert werden.

Die Petition kann online unterschrieben werden: https://www.change.org/p/u5-nach-freiham-weiterplanen-statt-aufschieben

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